Am Freitag, 14.11.2003
kam Herr Lembach, ein Angestellter der VR Bank Südpfalz, zuständig für
die Ausbildung, zu uns. Der Vortrag fand in der Lehrerbücher statt.

Unser Lehrer Herr Geeck begrüßte
Herrn Lembach.
Zuerst berichtete er über die VR Bank allgemein, anschließend
über die Berufsausbildung. Die VR
Bank bildet Bankkaufleute, Diplom- Betriebswirte (BA) Fachrichtung Bank und
Informatikkaufleute aus. Ausbildungsverlauf: Azubis lernen normalerweise 2,5
Jahre. Sie gehen in die Berufsbildende Schule in Landau (Blockunterricht),
besuchen Seminare des VR- Verbandes und haben innerbetrieblichen Unterricht. Schwerpunkte sind Kundenkontakt, Service und Beratung. Wie vielseitig
ist der Bankberuf noch? Es gibt 221 Berufe. Dazu gehören folgende Bereiche:
Bank- und Kreditwesen, Bausparkassen, Immobilienwirtschaft,
Versicherungsberatung, Außenhandel, Rechnungswesen, Personalwesen, kaufmännische Verwaltung, Datenverarbeitung, Informatik, Marketing, Werbung,
Verkauf, Vertrieb, Schuldnerberatung, Sozialversicherung, öffentliche
Verwaltung, Anwalts- und Notariatsfachassistenz, Personaltraining,
Erwachsenenbildung und Medien. Herr Lembach gab uns einige
nützliche
Tipps für unsere Bewerbungen. Wichtig ist, dass man sich erkundigt:
·
Wer bildet aus?
·
Erfülle ich die Voraussetzungen?
·
Was ist das für ein Betrieb?
·
Wie kann ich mich bewerben?
Über diese Fragen muss
man sich im Klaren sein, bevor man sich bewirbt.
Wenn man viel über den
Betrieb in Erfahrung gebracht hat und die Kriterien erfüllt, kann man seine
Bewerbung schreiben. Aber man muss sich sehr anstrengen, wenn man eine
erfolgreiche Bewerbung wegschicken will. Am besten man richtet sich nach
folgenden Kriterien:
Das Bewerbungsschreiben:
·
mit PC schreiben
·
Format DIN A4,
·
sauberes Papier,
·
keine Grammatik- oder
Rechtschreibfehler,
·
im DIN A4 Umschlag verschicken.
Der Lebenslauf:
·
mit PC geschrieben werden
·
lückenlos,
·
persönliche Daten,
·
Schulbildung,
·
weitere Informationen .

Herr Lembach erklärte
uns alles ausführlich.
Der Betrieb bekommt durch die Bewerbung und den Lebenslauf den ersten
Einblick von uns. Ist die Bewerbung und der Lebenslauf nicht sauber
geschrieben, wird sie sofort aussortiert. Bekommt man nach dem
Bewerbungsschreiben eine Zusage, ist dies gut, bedeutet aber noch nicht,
dass man genommen wird. Zuerst kommt ein Auswahlverfahren, ein Test.

Wir übten einen
Einstellungstest.
Der Betrieb möchte von den Bewerbern wissen wie ihr Konzentrationsvermögen
ist, ihre Einstellung und ihr Wissen. Nach diesem Test werden schon wieder
ein paar Bewerber aussortiert. Anschließend kommt das Gespräch mit dem
Ausbilder. Ordentliche Kleidung und Benehmen ist angebracht. Ein fester Händedruck zeigt Selbstbewusstsein. Die Standardfragen sind, z.B.:
·
Warum wollen Sie gerade diesen Beruf lernen?
·
Wie sind Sie auf unsere Firma gekommen?
·
Wo sehen Sie Ihre Stärken / Schwächen?
·
Wo wollen Sie in fünf oder zehn Jahren stehen?
·
Welche Zeitung bzw. Bücher lesen Sie?
· Was sind
Ihre Lieblingsfächer?
Wichtig ist, dass man
die Fragen ehrlich beantwortet. Nach dem Gespräch kommt ein
Auswahlverfahren. Weitere Bewerber scheiden aus. Ungefähr 10 Teilnehmer
nehmen an einem weiteren Auswahlverfahren teil. Es dauert mindestens 3
Stunden. Auf dem Programm stehen Arbeitsprobe, Gruppenaufgaben,
Diskussionen, Einzelinterview, Präsentationen und Rollenspiele. Dies wird
von mehreren Personen beobachtet und ausgewertet. Herr Lembach gab uns auch
hierzu ein paar Tipps:
·
konzentriert dabei sein,
·
sich auf die Aufgaben einlassen,
·
sich aktiv einbringen und teamorientiert bleiben.
Wenn es nicht geklappt
hat, sollte man den Kopf nicht hängen lassen, nachfragen woran letztendlich die Zusage
bzw. Einstellung gescheitert ist und Kräfte für weitere Bewerbungen
sammeln. Herr Lembach gab uns noch ein paar Tests, die eventuell bei
Bewerbungsgesprächen verwendet werden können! Diese waren verdammt schwer!
Die Informationen von Herrn Lembach waren sehr wichtig und wir fanden es
gut, dass er sich die Zeit für uns genommen hat. Wenn man alle Regeln
befolgt, kann eigentlich nichts mehr schief gehen. Am Schluss der
Veranstaltung bedankten wir uns noch bei Herrn Lembach. Unser Camp näherte
sich nun so langsam dem Ende. Nach dem Vortrag freuten wir uns alle auf
unseren gemeinsamen Abschluss: Pizza- Essen.

Wir waren ganz in die
Arbeit vertieft.
Nikolai Rinnert /
Stefan Simon